1883 1883
1933 1933
1946 1946
1948 1948
1972 1972
1983 1983
2005 2005
2008 2008
2013 2013
2015 2015
2019 2019
2020 2020

1883

Avetis Melik Aslanian
Gründet das Unternehmen in Täbris, Persien (heutiger Iran)

1883-image-1

Die Firmengeschichte unseres traditionsreichen Im- und Exporthauses beginnt im Jahr 1883 mit einem Armenier in Täbris (Hauptstadt von Ost-Aserbaidschan im Iran) – Avetis Melik Aslanian.

Der Familie Melik Aslanian gehören damals ein kleines Hotel sowie diverse Ländereien mit Pfirsich- und Aprikosenplantagen in Täbris.

Der geschäftstüchtige Avetis Melik Aslanian entdeckt schnell das Potenzial der wertvollen Rohstoff-Ressourcen und gründet im Jahr 1883 als Einzelkaufmann das Familienunternehmen.

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Die Pfirsiche und Aprikosen werden per Hand gepflückt, gewaschen, geputzt und anschließend auf großen Leinentüchern sonnengetrocknet – damit ist der erste Meilenstein für die Produktion von Trockenfrüchten gelegt.

Anschließend werden die getrockneten Früchte in mit chinesischem Pergamentpapier ausgelegten Holzkisten verpackt und mit Güterzügen unter anderem nach Moskau transportiert.

Bei den ersten Geschäftstätigkeiten handelt es sich weitestgehend um Kompensationsgeschäfte, d. h. die nach Moskau gelieferten Waren werden im Zuge eines Gegengeschäfts mit Lieferungen von Zucker beglichen.

Der Zucker aus Russland wird anschließend gewinnbringend an die persische Bevölkerung weiter verkauft.

1933

Vartan Melik Aslanian
Erweiterung der Geschäftstätigkeit ins Ausland – nach Hamburg

1933-ThreeMen

Zusammen mit den Söhnen – Arschak und Stephan Melik Aslanian – wurden die Liefergebiete in Persien erfolgreich ausgeweitet.

Die folgenden Jahre zeigen die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte einer armenisch-deutschen Unternehmerfamilie.

Nach dem Tod des Unternehmensgründers Avetis Melik Aslanian im Alter von knapp 90 Jahren schickt der älteste der drei Brüder, Arschak Melik Aslanian seinen jüngsten Bruder Vartan Melik Aslanian im Jahre 1933 zur Erweiterung der geschäftlichen Tätigkeiten ins Ausland nach Hamburg.

Vartan Melik Aslanian etabliert die Produktion, Veredlung und den Vertrieb der Köstlichkeiten in Deutschland und wird als Einzelkaufmann in das Handelsregister eingetragen.

Über die Landesgrenzen hinaus wird das Geschäft fortan aus Persien und Deutschland geführt; in Hamburg wird ein weiterer Betriebsstandort im Stadtteil Wandsbek eröffnet.

Das Geschäft floriert, der Umsatz steigt und das Handelsunternehmen kann sich durch fortwährend gleichbleibende Qualität und der stetigen Erweiterung des Sortiments gut in der kaufmännischen Lebensmittelbranche aufstellen. Fortan werden nicht nur Aprikosen und Pfirsiche der eigenen Ländereien aus Persien gehandelt, sondern auch Pflaumen, Birnen und Äpfel.

1933 Ubina Family

Der federführende Leiter des Geschäftsbereichs Deutschland, Arschak Melik Aslanian, lässt seinen in Persien geborenen Sohn Eduard Melik Aslanian und seinen Neffen Emanuel Melik Aslanian in Berlin studieren, um einen anschließenden Einstieg in das Familienunternehmen zu erleichtern.

Der im Jahr 1915 geborene Eduard Melik Aslanian studiert Maschinenbau an der TU Berlin; sein ebenfalls im Jahr 1915 geborener Cousin Emanuel Melik Aslanian beginnt wegen seines bemerkenswerten musikalischen Talents 1927 sein Studium der Musik an der Brahms Akademie Hamburg und setzt diese Studien 1935 bis 1937 am Hamburger Konservatorium fort.

So lernen beide Sprösslinge rasch die deutsche Sprache und schließen ihre Studien als Dipl.-Ing. und Pianist im Jahre 1943 ab.

Nach dem Tod des zweiten Sohnes des Firmengründers – Arschak Melik Aslanian wird die Firma in Persien aufgelöst. Die Familie Melik Aslanian hatte entschieden, die Aktivitäten des Produktions- und Import-Exporthauses Melik Aslanian in Zukunft auf den europäischen Markt zu konzentrieren. Das Unternehmen mit Sitz in Wandsbek wächst gesund und beständig und wartet nun auf den Firmeneintritt der Junioren Emanuel und Eduard.

1946

Neuaufbau und Einzug in ein neues Firmengebäude
Sachsenburg in Hamburg

Die beiden Junioren sollten nun in die Fußstapfen der langen Handelstradition der Familie treten. Das Familienoberhaupt Vartan Melik Aslanian zitiert seine beiden Neffen in den Betrieb nach Hamburg- Wandsbek und schenkt ihnen als Anreiz für die auf sie zukommende harte Arbeit und als Anerkennung für den erfolgreichen Abschluss der Studien je einen strahlend roten Horch – damals das traditionelle Familienfahrzeug der Familie Melik Aslanian.

Doch die Freude währt nicht lange; noch in derselben Nacht – vom 24. auf den 25. Juli 1943 – wird ganz Hamburg ausgebombt. Das gesamte Firmengelände und alle in den Garagen befindlichen Firmenwagen fallen den Bomben zum Opfer.

Nach 60 Jahren Firmen- und Erfolgsgeschichte muss die Traditionsfirma Melik Aslanian noch einmal ganz von vorne beginnen. Zunächst zwingt der Zweite Weltkrieg die Familie nach Kirchenlamitz zu flüchten. Dort nimmt ein Bauer die Familie Melik Aslanian schützend auf, die sich vor dem Naziregime verstecken muss.

Die geschäftstüchtigen Unternehmer lassen sich jedoch auch durch die schwierigen Kriegszeiten nicht entmutigen und beginnen mit einer lukrativen Schnapsbrennerei und gewinnbringendem Export – vor allem nach Russland.

Für kurze Zeit steht der Handel mit Trockenfrüchten gezwungenermaßen still; unverzüglich nach Kriegsende im Jahre 1945 kehrt die Familie Melik Aslanian jedoch wieder in die Hansestadt zurück und beginnt mit dem Wiederaufbau des Unternehmens. Im Frühjahr 1946 zieht das Unternehmen in ein neues Firmengebäude am Heidenkampsweg, das bis in Jahr 2008 der Firmensitz bleibt.

1946 Women Workers

Mit vereinten Kräften wird das Unternehmen wieder aufgebaut. Aus einem Büro- und einem Lagerraum mit 4 Mitarbeitern etablieren Vartan und die beiden Neffen Emanuel und Eduard Melik Aslanian innerhalb eines Vierteljahres einen großen Trockenfruchthandel mit über 50 Mitarbeitern.

Eduard Melik Aslanian arbeitet sich rasch in den Familienbetrieb ein und kann vor allem durch sein technisches Wissen maßgeblich zur Verbesserung der Arbeitsabläufe beitragen.

Sein Bruder Emanuel hingegen wird eines Tages im Vorbeigehen seines Onkels dabei beobachtet, wie er an seinem Schreibtisch Klavierstücke einstudiert. In diesem Moment wird dem Familien- und Firmenoberhaupt klar, dass er seinen Neffen nicht in dem Unternehmen halten kann und entlässt ihn wieder in die Welt der Musik. 1952 kehrt Emanuel in den Iran zurück, wird Leiter des Konservatoriums in Teheran und Haus- und Hofpianist des Schahs Mohammad Reza Pahlavi.

1948

Eduard Melik Aslanian
Erwirbt ersten Maschinenpark und automatisiert den manuellen Produktionsablauf

1948 Fruit Factory

Doch auch ohne die Unterstützung seines Cousins kann Eduard Melik Aslanian gemeinsam mit seinem Onkel Vartan Melik Aslanian die Geschäftstätigkeiten des Familienunternehmens weiter vorantreiben. Eduard Melik Aslanian wird im Jahr 1952 zweifacher Familienvater mit den Zwillingen Arschak und Anahid.

Die Firma kauft neue Anlagen, Siebe, Schwefelanlagen und stockt das Sortiment auf unser berühmtes Mischobst und weitere Monoprodukte auf.

Es wird per Hand verwogen, in Beutel gepackt und verschlossen – die manuelle Arbeit erfordert eine Ausweitung des Mitarbeiterstammes auf knapp 400 Arbeiter, Buchhalter, Schreibkräfte und Lehrlinge; entsprechend vergrößern sich die Räumlichkeiten und Im- und Exportmengen.

Im Jahr 1968 nimmt das Unternehmen erstmals an der bundesweiten Interpack-Messe teil und erwirbt den ersten industriellen Maschinenpark. Die Firmenleitung entscheidet sich für eine Umstellung von manuellem auf automatisierten Betrieb; neben Wägeautomaten werden Verpackungsautomaten gekauft und der gesamte Produktionsbetrieb wird modernisiert.

1948 Meetings

Noch vor der Inbetriebnahme des modernisierten Produktionsablaufes, am 24.01.1969 verstirbt das Firmenoberhaupt Vartan Melik Aslanian und Eduard Melik Aslanian wird alleiniger Verantwortlicher des großen Unternehmens.

Für weitere vier Jahre stockt Eduard den maschinellen Betrieb gemeinsam mit zwei treuen Meistern und 50 Mitarbeitern auf.

1972

Arschak Vartan Melik Aslanian
tritt in das Unternehmen ein und übernimmt die Kundenbetreuung

1972 Arschak Vartan Melik Aslanian

Im Jahre 1973 tritt nun sein 22-jähriger Sprössling Arschak Vartan Melik Aslanian in die Firma ein und beweist sein merkantiles Verhandlungsgeschick; er übernimmt nach knapp 3 Jahren die komplette Kundenbetreuung- und Akquise.

Es stellt sich sehr schnell heraus, dass Arschak Vartan Melik Aslanian ein geborener Kaufmann ist und sein Vater überlässt ihm schon nach kurzer Zeit die Zügel. Es werden neue Handelsmärkte erschlossen, die Geschäftstätigkeiten werden auf das europäische Ausland erweitert und es entstehen zahlreiche neue Produktlinien – und Verpackungseinheiten.

1983

Gründung der Vartan Melik Aslanian GmbH

1983 VMA Logo

Im Jahre 1983 wird die Vartan Melik Aslanian GmbH gegründet. Noch bis zum Jahre 1986 beschäftigt sich das Unternehmen zu großen Teilen mit dem Warenimport aus der Berlinauslagerung (Trockenfrüchte aus diversen Ländern wie z. B. Persien und Kalifornien). Zum damaligen Zeitpunkt wird im zweijährigen Rhythmus ausgelagerte Ware an Importeure aus ganz Deutschland versteigert, um diese weiter zu verkaufen.

In den kommenden Jahrzehnten investiert das Unternehmen stetig in neue Produktentwicklungen, einen mittlerweile vollautomatisierten Produktionsbetrieb, regelmäßige Waren- und Qualitätssicherung sowie – und dies ist das ausgesprochene Ziel des heutigen Familien- und Firmenoberhauptes – den Erhalt der Traditionen eines ehrbaren Hamburger Kaufmannsbetriebes. Dumpingpreise und zulasten der Warenqualität gehende Verhandlungsstrategien lehnt der geschäftsführende Gesellschafter kategorisch ab; diese Unternehmensstrategie führte stets zum Erfolg.

2005

Generation

Vor mehr als 10 Jahren ist auch die sechste Generation in den Familienbetrieb mit eingestiegen. Sascha Vartan Melik Aslanian ist im Jahre 2005 als Prokurist in das Unternehmen eingetreten; nach und nach übernahm er die Unternehmergeschicke seiner Vorfahren. Sascha Vartan Melik Aslanian übernimmt die Geschäftsführung der Firma und leitet diese traditionsbewusst mit Hinblick auf die Modernisierung der Gesellschaft und verknüpft Tradition und Moderne in einem. Das kaufmännische Können, erlernt von seinem Vater, verbindet er nun mit seiner ruhigen, ehrlichen und offenen Art, um die Firma Aslanian erfolgreich und ehrenhaft weiterzuführen. Die Rechtsanwältin Sofia Melik Aslanian ist ihrem jüngeren Bruder im Jahr 2009 gefolgt und ist als Syndikusanwältin für die rechtlichen Angelegenheiten des Unternehmens verantwortlich. Nadja Melik Aslanian, das Nesthäkchen der Familie, widmet sich derzeit noch ihrer veterinärmedizinischen Ausbildung.

2008

Arschak Vartan Melik Aslanian
Bau eines neuen Firmengebäudes in Siek und 125-jähriges Firmenjubiläum

2008 Ubina Factory Building Certificate

In den letzten vier Jahrzehnten wächst der Absatz des Sortiments von getrockneten Früchten unter der eingetragenen Handelsmarke Ubina beständig, sodass die gemieteten Räumlichkeiten im Ballungszentrum Hamburg nicht mehr ausreichen.

Die Familie Melik Aslanian beschließt, eine neue Fabrik zu bauen. Es entsteht ein Neubau in Siek in unmittelbarer Nähe zu Hamburg; die Firma feiert dort im Jahre 2008 das 125-jährige Firmenjubiläum.

2013

IFS-Zertifizierung

2013 IFS Logo

Seit 2013 ist unser Traditionsunternehmen IFS-zertifiziert

Trockenfrüchte sind ein Naturprodukt und erfordern demnach ein einwandfreies Qualitätsmanagement – dies gilt für den gesamten Produktions-, Verpackungs- und Speditionsweg

137-jährigen Erfahrungsschatz und lückenlose Qualitätskontrollen – wir garantieren Ihnen einwandfreie Ware, die den höchsten lebensmittelrechtlichen Standards entspricht

Ware die nicht unseren Qualitätsanforderungen entspricht wird noch im Hafen abgelehnt

Produktion erfolgt immer erst nach Auftragseingang – immer frische Produkte

Zur externen Warenkontrolle kooperieren wir mit verschiedenen akkreditierten Lebensmittellaboren in Deutschland

2015

Ein frisches Verpackungsdesign

2015 Verpackungsdesign

Heute wird das Sortiment regelmäßig erweitert: Cranberries und feinste handverlesene Apfelstücke – die neusten Verkaufsschlager des Traditionshauses.

Die qualitätsgesicherten, stets frischen Waren stammen aus allen Teilen der Erde – vor allem aus Chile, Südafrika, der Türkei, Italien, Frankreich, Argentinien, China, Australien und dem Iran. Jährlich laufen viele Millionen Beutel, Dosen und Snackpackungen über die Bänder der Verarbeitungsanlagen des Betriebs in Siek.

Im Jahr 2015 wird das Verpackungsdesign der Eigenmarke Ubina erfrischt. Dabei bleiben wir unseren Kunden treu und setzen weiterhin auf das Sichtfenster, da sich unsere Produkte nicht hinter blickdichten Verpackungen verstecken müssen.

2019

Christoph Paczkowski
tritt in das Unternehmen ein und führt das Unternehmen  gemeinsam mit Arschak Melik Aslanian weiter

2019 Christoph Paczkowski

2019 zieht sich Sascha Vartan Melik Aslanian als Geschäftsführer zurück, da er wie es schon einmal in der 137-jährigen Familiengeschichte der Fall gewesen ist, einen anderen Weg einschlagen möchte.

Christoph Paczkowski, ein langjähriger Freund der Familie Melik Aslanian, gelernter Koch und studierter Lebensmittelingenieur im Fachbereich Back- und Süßwarentechnologie, übernimmt mit seiner Familie Geschäftsanteile am Unternehmen und leitet das Unternehmen als Geschäftsführer gemeinsam mit seinem  Seniorpatner und Berater Arschak Vartan Melik Aslanian weiter.

Wie auch schon Eduard Melik Aslanian trägt Christoph Paczkowski durch sein technisches Wissen und die Affinität zu den Produkten zur Verbesserung der Arbeitsabläufe bei. Die Grundsätze eines ehrbaren Hamburger Kaufmanns werden, wie es auch schon Arschak Vartan Melik Aslanian vorgelebt hat, durch Christoph Paczkowski weiterhin gelebt.

2020

Einführung einer neuen Snacklinie Ubina-ToGo

2020 Ubina To-Go

2020 führt das Unternehmen eine neue Snacklinie Ubina-ToGo ein. Die neue Snacklinie ist eine Mischung aus Klassiker erweitert um neue Produkte, die bereits in kürzester Zeit unsere Herzen erobert haben.

Ubina-ToGo ist an alle adressiert, die nach leckeren und gesunden Snack suchen. Wir bieten unsere Snackprodukte in einer einheitlichen Folie an, um dem Umwelt gerecht zu werden und die Ressourcen zu schonen.